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Kurzbio Eltern John

Als Jüre Hofer Ende der Achzigerjahre im Berner Bierhübeli mit seiner legendären Rockdisco "Down at the Doctors" loslegte, wusste er noch nicht, welche Welle er damit auslösen sollte. Konzipiert als eine Art Gegenveranstaltung zu all den damals den Dancefloor beherrschenden Techno-Raves, verband er Rock, Reggae, Soul, Funk und Folk zu einem bunten Mix, um die mittelalterlichen Leute seiner Generation wieder zum Tanzen zu bringen. Was zuerst auch gelang, das Bierhübeli füllte sich mit 25- bis 55-jährigen, die endlich auch wieder einmal mit ihrer Musik bedient wurden. Doch das sollte sich schnell ändern: Nach einigen wenigen "Doctors" stürmten Massen von Jugendlichen die Vorverkaufsstellen und verdrängten die gestandenen Jahrgänge aus dem "Hübeli".

Hofer reagierte und hob neben dem "Doctors" einfach eine zweite Disco aus der Taufe: Das "Eltern John" war geboren! Viele Tische mit gemütlichem Kerzenschein, die Getränke in Gläsern und nicht aus Bechern, moderate Lautstärke und ein von Oldies geprägtes Musikprogramm war die Devise.

Neben der Disco wurde ein Kinderhüte-Dienst organisiert und die Eltern konnten sich mittels zur Verfügung gestellten Telefonen schnell mit ihren zu Hause gelassenen Kindern kurzschliessen. Denn die Idee war klar: Diese Disco sollte für Leute sein, die einfach wieder einmal ausgehen wollten. Paare, die Kinder haben und sich trotzdem wieder einmal auswärts vergnügen wollten. Ein Tête-à-Tête wie zu Zeiten ihres ersten Verliebtseins, vielleicht mit einem gemütlichen Abendessen vorneweg und dann zu zeitlosem Sound endlich wieder mal abtanzen. Das Konzept ging auf, genau solche Leute kamen, zu Zweit oder in Cliquen. Von Anfang an war der Frauenanteil ausserordentlich hoch, weil es keine Anmach-Disco ist - was nicht heissen soll, dass nicht auch heftigst geflirtet wird.
Hofers Musikauswahl hat eigentlich nur eine Konstante: Es ist aussschliesslich Musik, bei der der Schlagzeuger noch schwitzt. Das bedeutet handgemachter, grooviger Sound mit Schwerpunkt Klassiker aus den vergangenen fünf Dekaden Pop und Rock. Was aber nicht heissen soll, dass nicht auch zeitgenössische Hits eines Zucchero, Grönemeyer oder Francis Cabrel zu hören sind - womit auch gleich gesagt wäre, dass in sämtlichen Sprachen und nicht nur in Englisch gesungen wird.

Nach einem Pächterwechsel im Bierhübeli hat das Eltern John seit einiger Zeit nun zwei neue fixe Locations: Im Jardin Bern und im Bären Buchsi Münchenbuchsee bittet Jüre Hofer je einmal im Monat zum Tanze.

Daneben legt Hofer auch immer wieder an anderen Orten oder auch privat auf – siehe Contact.